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Mauertrocknung

Bei der Mauertrocknung sollte man ein paar bauphysikalische Fakten beachten. So ist es völlig sinnlos, das Wasser in der Wand einzusperren. Es muß immer der Wassereintritt, anstatt die Symptome am Wasseraustritt behandelt werden.

Dazu muß man die Ursachen kennen. Die erkennt man nur durch eine fachmännisch ausgeführte Schadensanalyse. Ist es eine fehlende oder defekte Horizontalsperre, eine undichte Wandbodenanschlussfuge, eine defekte Vertikalabdichtung, ein abgesacktes Fallrohr, Undichtigkeiten am Dach, Kamin oder an der Dachrinne. Es gibt sehr viele Ursachen und Lastfälle.

Es werden heute viele Verfahren angeboten. Darunter mechanische, wie z.B. das Sägeverfahren. Dabei wird die Mauer Stück für Stück aufgesägt, und es werden Platten aus Kunststoff oder Edelstahl mit hohem Druck ins Mauerwerk installiert. Bei alten Gebäuden, oder Gebäuden in Hanglage, kann dies zu erheblichen statischen Schädigungen führen. Ist die Mauer salzbelastet, wird auch Edelstahl durch Lochfraß zerstört. Verfahrensbedingt bleibt der untere Mauerbereich beim Sägeverfahren feucht.

Dann gibt es veraltete, aus dem Bergbau stammende Verfahren, wie Verkieselung oder Vergelung. Beide wasserlöslich. Die Substanzen vermischen sich bis zur Wirkungskosigkeit mit dem Porenwasser, bringen eine Menge schädlicher Salze ins Mauerwerk ein, und haben nur eine begrenzte Haltbarkeit.
Die eingebrachten Salze schädigen durch Kristalldruck das Mauerwerk zusätzlich.

Glauben Sie bitte auch nicht an trocknende Superkristalle oder mitdenkende Gele, sondern glauben Sie an die Gesetze der Kapillarphysik. Wir trocknen Ihre Wände so, wie es nach neuesten technischen und bauphysikalisch unbedenklichen Verfahren möglich ist. Es gibt hier keine Zaubermittel. Mauern trocknen etwa 1 mm am Tag, von innen nach außen. Ihre Wände sind in der Regel über Monate und Jahre durchfeuchtet. Durch geeignete Umgebungsluft und richtiger Wiederherstellung in der Wahl der Beschichtung, läßt sich der Trocknungsvorgang um einige Monate verkürzen.

Lesen Sie HIER mehr über das effektivste, und dauerhafteste Mauertrocknungsverfahren, was sich bereits seit über 50 Jahren bestens bewährt hat. Die Kapillardepression.