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Mauertrocknung durch Kapillardepression mit HDL Hydrophix Injektion
Ein seit 1967 bewährtes Mauertrocknungsverfahren

Zwei klassische Lastfälle


Da wir uns darauf spezialisiert haben, stellen wir Ihnen hier zwei typische Feuchteschäden vor, die wir mit Hydrophix behandeln. Die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit bei mangelhafter oder fehlender Horizontalsperre, und die kapillare Querdurchfeuchtung von außen, bei fehlender oder mangelhafter Vertikalabdichtung.
Der Lastfall kapillarer Durchfeuchtung ist eine Unterdruckwirkung poröser Materialien. Es ist die Fähigkeit Feuchte aufzunehmen, zu speichern, weiterzuleiten und wieder abzugeben. Die meisten Baustoffe sind hygroskopisch (wasseranziehend). Die Auswirkungen sind sinkende Dämmfähigkeit, Schäden durch Eisbildung, Ausblühungen, Verrottung, Fäulnis, Schimmel-/oder Pilzbefall.
Der kapillare Wassertransport in porösem Mauerwerk funktioniert wie der Docht einer Öllampe. Das Wasser wird in die Wand gezogen, im Gegensatz zu einem Druckwasserschaden. Und diese Eigenschaft machen wir uns zunutze, und erstellen an den betroffenen Wandbereichen eine kapillarbrechende Schicht oder Zone.

So funktioniert das Verfahren. Ob aufsteigende Feuchtigkeit oder flächige Durchfeuchtung


►Hier sehen Sie eine trockene Wand mit funktionierender Horizontalsperre. Die Poren des Gesteins sind mit Luft gefüllt, und die Mauer hat ihre natürliche Dämmung. Sie ist diffusionsoffen.
Das ist der Zustand, den wir in allen mineralischen Mauerwerken erreichen können, sogar in Beton.
Wir wollen die Poren nicht verstopfen, und damit der Wand ihre natürliche Dämmung nehmen. Wir wollen das Wasser aber auch nicht in der Wand einsperren. Das kann vielfältige Folgeschäden erzeugen.


Bei dieser Wand ist die Horizontalsperre defekt oder überhaupt nicht vorhanden. Das Wasser steigt aus dem Erdreich über das Fundament nach oben in die Wand. Es handelt sich um eine Zugwirkung des porösen mineralischen Mauerwerks. Man spricht von kapillar aufsteigender Feuchtigkeit, da die Kapillare und Poren des Gesteins das Wasser aufsaugen. Hierbei kann das Wasser bis in die Wohnetagen steigen. Z.B. bei Ziegelmauerwerk geht das bis auf eine Höhe von über 9 Metern.


Wir beginnen mit unserem Verfahren. Es werden in die betroffene Wand Bohrlöcher im horizontalen Abstand von 25 cm gebohrt, mit einem Durchmesser von 12-14 mm. Wir bohren in einem Winkel, je nach Mauerstärke, von 30-50°, bis in etwa 2/3 des Mauerwerks. Wichtig ist hierbei, das wir horizontale Fugen, sogenannte Lagerfugen, durchbohren. Die Bohrung erfolgt bis unterhalb des Bodenniveaus.


In die Bohrlöcher werden jetzt Verpresslanzen gesteckt, die das Bohrloch dicht verschließen . Mithilfe einer speziellen Pumpe und eines Durchlaufzählers wird jetzt eine fest berechnete Menge Hydrophix in die Bohrlöcher gepresst. Aufgrund der extrem hohen Fließfähigkeit beginnt sofort die Verteilung über die durchbohrten Lagerfugen. Die Bohrlöcher werden anschließend verschlossen, und die Arbeit für Hydrophix beginnt.


Jetzt beginnt die sogenannte Kapillardepression. Hydrophix verteilt sich selbstständig und in alle Richtungen kapillar in das Gestein, verdrängt dabei das Porenwasser, und scheidet einen dünnen Polymerfilm auf den Wandungen der Kapillare ab.  Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Zum Hydrophobieren, also um wasserabweisend zu werden, können Sie auch Salatöl nehmen. Um aber   dauerhaft isolierend zu hydrophobieren, benötigt das Material neben einer großen Kapillardepression, eine gute Verteilung und auf der Oberfläche einen erzeugten Tropfenrandwinkel größer 140°. Und das haben nur wenige Mittel. Es hat mit der Oberflächenspannungsdifferenz  zwischen Wasser und hydrophobierter Oberfläche zu tun. Der Wassertropfen sollte an der hydrophobierten Oberfläche eine möglichst runde Form beibehalten. Je ausgeprägter die runde Form, desto größer der Tropfenrandwinkel und desto besser die isolierende Hydrophobierung. Das war jetzt aber genug Physik.


Die Verteilung von Hydrophix dauert ca. 2-3 Wochen und erfolgt völlig selbstständig. Und nun beginnt die Mauertrocknung. Das durch die Kapillardepression verdrängte Wasser und das Paraffinöl verläßt das Mauerwerk durch natürliche Verdunstung. Das kann je nach Mauerstärke und umgebender Luftfeuchtigkeit 4-9 Monate dauern. Es entstehen keine schädlichen Emissionen. Sorgen Sie für ausreichende Lüftung. Nach der Phase der Verteilung können auch Trocknungsgeräte verwendet werden.


Das Ziel ist erreicht. Wir haben eine kapillarbrechende Zone erzeugt, die jetzt unempfindlich gegen kapillaren Wassertransport und Druckwasser ist. Die Poren sind wieder mit Luft gefüllt, und die natürliche Dämmung zurückgewonnen. Mit einer rechnerischen Haltbarkeit von 80-90 Jahren. Die ältesten, mit unserem Verfahren behandelten Gebäude, sind auch nach fünf Jahrzehnten noch trocken. Wir geben auf die Wirksamkeit und den Erfolg für unsere isolierende Hydrophobierung eine Garantie von 25 Jahren.


►Auch bei flächiger und vertikaler Durchfeuchtung, wenn eine Ausschachtung aufgrund von Bebauung oder nicht erteilter Schachtgenehmigung nicht möglich ist, oder wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint, ergeben sich variable Lösungsmöglichkeiten.
Hierbei werden mehrere Horizontalsperren versetzt übereinander erstellt. Und zwar immer entlang der betroffenen Fläche. So können Teilflächen bei z.B. Treppenfeuchte, Verzahnungsfeuchte oder gezielt vertikal durchfeuchtete Wandbereiche sicher und dauerhaft getrocknet werden.


Das Verfahren kann modular eingesetzt werden. Es ist nicht erforderlich, immer ganze Bauteilseiten zu sanieren. Das bringt Flexibilität für Ihre Planung und Kostenkontrolle.