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Wo Schimmelpilze auftreten, gibt es grundsätzlich ein Feuchtigkeitsproblem !
Über 20% aller Haushalte haben ein massives Problem mit Schimmelpilzbefall

Vor einer fachgerechten Sanierung steht daher immer die Grundfrage der Ursache im Raum:  Liegt es am Nutzer und seinem Wohnverhalten, oder liegt ein Feuchteschaden vor, der z.B.  konstruktionsbedingt, also bauphysikalisch ist.

 Hohe Gebäudedichtigkeit bei nicht ausreichender Luftzufuhr gilt als technischer Fehler und nimmt den Eigentümer in die Pflicht , und nicht den Nutzer (Mieter)
Die heutzutage hohen Anforderungen an eine energiesparende Bauweise hat dafür gesorgt, Gebäudeundichtheiten vollständig zu eliminieren. Ob Dach, Gebäudehülle (Fassade) oder Fenster. Werden alle hier geltenden Vorschriften eingehalten, ist alleine durch Fensterlüftung kein ausreichender Luftaustausch mehr möglich. Daher ist bei Feuchteschäden, Schimmelbefall oder Schadstoffanreicherungen nicht mehr der Nutzer (Mieter) alleine verantwortlich.
Für jeden Neubau und für Sanierungen an Altbauten (Wärmedämmverbundsystem als Gebäudehülle, Austausch von mehr als ein Drittel der Fenster, oder Abdichtungen der Dachfläche von mehr als ein Drittel) ist daher ein nutzerunabhängiges Lüftungskonzept nach der DIN-Norm 1946-6 zu erstellen, da alle energetischen Abdichtungen eine Änderung der Raumlüftung zur Folge haben. Erfolgt dies nicht, liegt ein technischer Fehler vor, und Folgeschäden gehen zu Lasten des Eigentümers und Planers, nicht zu Lasten des Nutzers. DIN-Normen sind keine Gesetze, werden aber in Streitfällen herangezogen. Der Planer oder Eigentümer ist also für die Sicherstellung eines Mindest-Außenluftvolumenstroms durch ein entsprechendes Lüftungskonzept verantwortlich. Und das nutzerunabhängig, also auch bei Abwesenheit der Nutzer (Mieter).
In einer Gesellschaft, die es erforderlich macht, das beide Lebenspartner arbeiten gehen, ist eine ausreichende Fensterlüftung nicht mehr möglich. Die erforderlichen Lösungskonzepte regelt seit Mai 2009 die DIN-Norm 1946-6.
Der immer wieder von Eigentümern verwendete Satz bei Mietern, die sich über Schimmelbefall beschweren, "Sie müssen ausreichend lüften und heizen" gehört damit der Vergangenheit an. Auch muß der Nutzer (Mieter) bei regelgemäßer Belegung einer Nutzungseinheit (10 qm pro Person) keine Einschränkungen hinsichlich der Nutzung des Mietobjektes hinnehmen. Die Gewährleistung einer normalen Wohnungsnutzung ist Vermieterpflicht.
Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbefall können bis zur vollständigen Aufhebung der Gebrauchstauglichkeit einer Wohnung führen, und rechtfertigen in vielen Fällen eine Mietminderung von 100%. Die Beurteilung ist jedoch insgesamt sehr komplex und kann nur durch Sachverständige schlussendlich eingeschätzt werden. Sprechen Sie uns daher gerne an.

 

 

Gesundheitliche Auswirkungen von Schimmelpilzen (vor allem bei jungen und älteren Menschen)
Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Atemnot, Husten, Fließschnupfen, Fieber, Augenreizung, Hautreizungen (Neurodermitis), erhöhte Infektanfälligkeit, chronische Erschöpfung, Konzentrationsmangel, Muskel- und Gliederschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Rheuma oder Allergien.

Wissenschaftlich abgesicherte Aussagen über Wirkungsbeziehungen gibt es nicht
Daher gilt der Grundsatz: Es besteht immer Handlungsbedarf. Schimmel muß weg !

Welchen Schimmelpilz haben Sie ? - Die Farbe alleine ist kein Hinweis auf den Grad der Toxizität
Da es keine wissenschaftlich fundierten Aussagen über die Wirkungsbeziehungen von Mensch und Schimmel gibt, spielt es keine Rolle welcher Gattung der bei Ihnen aufgetretene Schimmelpilz angehört. Schimmel muß grundsätzlich beseitigt werden. Man kann heute sagen, das Schimmelbefall nach Wasserschäden durch Rohrbruch oder Hochwasser toxischere Arten zum Wachstum bringt, als bei "nur" kapillar durchfeuchteten Wänden oder Kondensationsschäden. Aber es ist auch ein Unterschied ob Kinder, bei denen das Immunsystem noch nicht voll entwicklt ist, Schimmelpilzen ausgesetzt sind, oder ältere Menschen, bei denen sich das Immunsystem wieder zurückentwickelt hat.  So gibt auch die Farbe des Schimmels keine Auskunft über deren Toxizität. Die Farbpigmente der Schimmelpilze dienen unter Anderem dem Schutz vor UV-Strahlung. Es gibt aus allen Gattungen über 30.000 katalogisierte Arten und Unterarten. Für Entstehung und Wachstum zählen ganz andere Faktoren als nur die Farbe. Wie auch immer: Schimmelpilze führen eine Koexistenz mit vielen Bakterien. Das Problem sollte keine Panik auslösen, aber in jedem Fall gibt es bei Besiedlung oder Befall Handlungsbedarf.

Reinigen Sie Schimmel nicht mit Essig. Schimmel liebt das saure Milieu. Als einfaches Hausmittel nehmen Sie Brennspiritus. Wenn Sie etwas mit Langzeitwirkung haben möchten, können Sie bei uns ein gutes Anti-Schimmelspray bestellen. ►Hier zum Bestellformular.

Wann brauchen Sie einen professionell ausgebildeten Schimmelpilz-Sachverständigen ?
Man unterscheidet nach aktuellen Richtlinien verschiedene Kategorien beim Schadensausmaß. So können kleine Oberflächenschäden bis zu 20 Quadratzentimeter vom Nutzer selbst beseitigt werden. Das ist in der Summe etwa die Größe einer Scheckkarte. Bei mittlerer oder größeren Biomassen ist unbedingt ein Sachkundiger hinzuzuziehen. Denn dann muß man die Ursachen kennen und beseitigen. Dafür lernen Sachkundige viel über Bauphysik, Kapillarphysik, Messtechnik, Schimmel und Feuchtetransportmechanismen.

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Risiken bei der Schimmelpilz-Behandlung und Sanierung
Das größte Problem bei der Schimmelpilzbekämpfung sind die Sporen, deren Mykotoxine, und die Exposition (Aussetzung durch Transport) in nicht befallene Bereiche. Bei Schimmel lösen sich permanent unsichtbare Sporen, die durch die Raumluft transportiert werden. Durch diese Sporulation kommt es zur Kontamination, zur Besiedlung und letztlich zum Befall. Bei mittlerer oder großer Biomasse, sogenannte Schimmelrasen, können leicht über 10.000 KBE (koloniebildende Einheiten) abgegeben werden. Nähern Sie sich dem Schimmelrasen auf ca. 30 cm, dann werden es schnell über 40.000.000 KBE. Das ist eine Schutzmaßnahme der Schimmelpilze, die auf elektromagnetische Abstrahlungen reagieren (z.B. Haut). Daher ist eine wirksame Schutzausrüstung, und eine Abgrenzung des befallenen Bereichs zwingend erforderlich. Größeren Schimmelpilzbefall können und sollten Sie nicht mehr selber beseitigen. Wir können Ihr Problem dauerhaft, kompetent und zuverlässig lösen.

Eine professionelle Schadensanalyse und Gefährdungsbeurteilung bei Schimmel
Wir besuchen Sie für eine professionelle Schadensanalyse und Gefährdungsbeurteilung bei Ihnen zuhause. Wir finden die bestehenden Lastfälle hinsichtlich der Feuchteschäden durch exakte Messungen und bauphysikalische Berechnungen. Auf Wunsch ermitteln wir die Sporenkonzentration auch wenn es noch keine sichtbaren Fruchtkörper gibt. Die Keim- und mikrobielle Belastung ermitteln wir durch das ATP-Biolumineszensverfahren. Das ist die quantitative Bestimmung des intra- und extrazellulären Adenosintriphosphates, ein Energieträger organischer Zellen. Dadurch erhalten wir ohne Labor schnelle Ergebnisse über den Grad der Keim- und Schimmelpilzbelastung. Mit Ihnen zusammen entwickeln wir anschließend ein geeignetes und wirtschaftlich sinnvolles Konzept zur Sanierung und vollständiger sowie nachhaltiger Bekämpfung des Schimmelpilzbefalls. Sie erhalten ein faires und kostenfreies Angebot mit allen Messdaten.